Heimat
Heimat
Vergesse nie die Heimat , wo Deine Wiege stand............
Meine Wiege stand in Hamburg.
Obwohl ich noch vor meiner Einschulung hier auf die Insel kam,
bedeutet mir diese Stadt sehr viel. Sie ist groß und hektisch und hat doch ihre ruhigen und schönen Stellen. Auch die hanseatische Lebensart liegt mir.....hier könnt ich leben. Entweder in der City ganz unterm Dach, oder außerhalb in einem Haus mit Garten.
Aber ich ziehe doch unsere Insel vor !
Wenn ich hier um die Klippe gehe spüre ich die Gewalt der Natur, den Wind und die Kraft des Wassers. Der Blick aufs Meer.....diese Weite..... vermittelt ein Gefühl der Freiheit.
Und was ich noch sehr genieße ist das Zusammengehörigkeitsgefühl der Helgoländer. Gut , sie gehen manchmal bös zickig miteinander um, was schmerzen kann. Aber wenn es hart auf hart kommt halten alle zusammen und verteidigen diesen ihren sturmerprobten Felsen und seine Bewohner. Läßt man sich ganz auf das Leben hier ein, kann man die Geborgenheit spüren.
Auch wenn ich hier zu Hause bin, muß ich ab und an ans Festland. Jeden Herbst fahren wir mit den Kindern in den Urlaub.
Dann machen wir die Dinge welche man hier nicht tun kann. So wie in den Zoo oder Freizeitpark gehen. Oder auch mal ins Kino .
Aber mir reichen zwei Wochen , denn dann sehne ich mich wieder nach meiner Insel.
Auch wenn hier nicht meine Wiege stand, so doch die meiner Kinder.
Unsere Pastorin, die wir noch bis vor wenigen Jahren hatten, hat mich mal um einen Text zum Buß-und Bettag gebeten. Thema Heimat ... somit habe ich dieses verfasst .
Jetzt habe ich ihn hier mal eingefügt, da ich sooo oft gefragt werde, wie das Leben hier ist. Ich finde, mein Schreiben macht es recht deutlich.
Vergesse nie die Heimat , wo Deine Wiege stand............
Meine Wiege stand in Hamburg.
Obwohl ich noch vor meiner Einschulung hier auf die Insel kam,
bedeutet mir diese Stadt sehr viel. Sie ist groß und hektisch und hat doch ihre ruhigen und schönen Stellen. Auch die hanseatische Lebensart liegt mir.....hier könnt ich leben. Entweder in der City ganz unterm Dach, oder außerhalb in einem Haus mit Garten.
Aber ich ziehe doch unsere Insel vor !
Wenn ich hier um die Klippe gehe spüre ich die Gewalt der Natur, den Wind und die Kraft des Wassers. Der Blick aufs Meer.....diese Weite..... vermittelt ein Gefühl der Freiheit.
Und was ich noch sehr genieße ist das Zusammengehörigkeitsgefühl der Helgoländer. Gut , sie gehen manchmal bös zickig miteinander um, was schmerzen kann. Aber wenn es hart auf hart kommt halten alle zusammen und verteidigen diesen ihren sturmerprobten Felsen und seine Bewohner. Läßt man sich ganz auf das Leben hier ein, kann man die Geborgenheit spüren.
Auch wenn ich hier zu Hause bin, muß ich ab und an ans Festland. Jeden Herbst fahren wir mit den Kindern in den Urlaub.
Dann machen wir die Dinge welche man hier nicht tun kann. So wie in den Zoo oder Freizeitpark gehen. Oder auch mal ins Kino .
Aber mir reichen zwei Wochen , denn dann sehne ich mich wieder nach meiner Insel.
Auch wenn hier nicht meine Wiege stand, so doch die meiner Kinder.
Unsere Pastorin, die wir noch bis vor wenigen Jahren hatten, hat mich mal um einen Text zum Buß-und Bettag gebeten. Thema Heimat ... somit habe ich dieses verfasst .
Jetzt habe ich ihn hier mal eingefügt, da ich sooo oft gefragt werde, wie das Leben hier ist. Ich finde, mein Schreiben macht es recht deutlich.
Inselrose - 5. Dez, 13:40
408x bestaunt
Knittaxa - 5. Dez, 18:32
Das ist ein wunderschöner Text, der wirklich alles ausdrückt...
Das einzige, was mir ein wenig unverständlcih ist, ist das Gefühl von "Freiheit" - mich würde (vielleicht) stören, dass ich nicht einfach "weg" kann... Aber das kommt wahrscheinlich auch auf das Verständnis von Freiheit an. Mit einem eigenen Boot kann man ja auch genauso "weg", wie mit einem Auto! Und ich stelle mir vor, dass man auf einer Insel ein eigenes Boot besitzt?
LG
Knittaxa
Das einzige, was mir ein wenig unverständlcih ist, ist das Gefühl von "Freiheit" - mich würde (vielleicht) stören, dass ich nicht einfach "weg" kann... Aber das kommt wahrscheinlich auch auf das Verständnis von Freiheit an. Mit einem eigenen Boot kann man ja auch genauso "weg", wie mit einem Auto! Und ich stelle mir vor, dass man auf einer Insel ein eigenes Boot besitzt?
LG
Knittaxa
Inselrose - 6. Dez, 09:52
Tja, das ist auch mehr ein Gefühl als Tatsache. Wenn man so oben auf der Klippe steht und rundum gucken kann, nichts stört die Sicht, dann ist es ein freies Gefühl. Mal eben zum Festland geht nicht ! Das Schiff fährt nur einmal am Tag. Der Flieger ist nicht grade billig.Außer man hat ein Boot, das geeignet ist für die Strecke über die Nordsee. In meiner Familie haben nur mein Vater und mein Bruder ein Boot. Die meisten hätten auch gar keine Zeit..wir arbeiten doch alle viel im Sommer. Da ich das fahren mit dem Schiff nicht sonderlich mag, würde ich mich über einen Bahnhof oder ein Auto freuen....aber das passt hier ja auch gar nicht ;-). liebe Grüße Steffi
PeRu (Gast) - 6. Dez, 09:02
sehr gefühlvoll...
... hast du das geschrieben. man spürt sehr, wie gern du zu hause bist und ich kann mir gut vorstellen, dass es wunderschön ist, "so nah an der natur zu leben". in köln hat man davon nicht wirklich viel - zumindest nicht gleich bei der haustüre.
lg
petra
lg
petra












das ist ein sehr schöner Text!
Ich bin in der Nähe von Hannover geboren und lebe heute immer noch hier. Mit 12 Jahren war ich das erste Mal an der Nordsee, mit Mitte 20 dann das erste Mal auf Sylt. Viele können es nicht verstehen, aber ich habe seitdem in meinem Urlaub nichts anderes mehr gesehen. Es ist genau so, wie du es schreibst: die Gewalt der Natur, den Wind, die Kraft des Wassers... Für mich ist das Entspannung pur und ich genieße jeden Tag, den ich auf Sylt verbringen kann. Einfach am Strand sitzen und auf das Meer hinaussehen. - So, und jetzt habe ich Fernweh!!!
LG Tina